Unbefristete Grabungstechnik-Stelle in Westfalen

Wer: Diplom/Bachelor als Grabungstechniker/in, oder in einem archäologischen Fach oder gleichwertige Fähigkeiten (insbesondere Fortbildung als Grabungstechniker/in) sowie Grabungserfahrung mit Schwerpunkt in der Mittelalter- und Neuzeitarchäologie Westfalens

Wo: LWL-Archäologie für Westfalen im Referat Mittelalter- und Neuzeitarchäologie

Wie: zum 01.06.2024, unbefristet, Vollzeit mit Teilzeitmöglichkeit, bis EG 10 TVöD

Bewerbungsfrist: 05.04.2024

weitere Infos

Studiengang Konservierung und Restaurierung / Grabungstechnik an der HTW Berlin akut gefährdet!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Studiengang Konservierung und Restaurierung / Grabungstechnik sowie die dazugehörigen Masterprogramme sind von einer kompletten Schließung bedroht. An der HTW Berlin steht aufgrund tiefgreifender Sparmaßnahmen bereits im Dezember die Entscheidung über die Einstellung an.

Dieser Ausbildungsweg zum qualifizierten Grabungstechniker bzw. zur qualifizierten Grabungstechnikerin steht auf dem Spiel! Der Wegfall dieses Studiengangs würde den Mangel an dem hochwertig ausgebildetem Fachpersonal auf dem archäologischen Arbeitsmarkt verschärfen, das für die technische Qualität zukünftiger archäologischer Untersuchungen unerlässlich ist.

Im Anhang finden Sie/findet Ihr ein Statement zur aktuellen Situation. Es hebt den Stellenwert dieser bundesweit einzigartigen Ausbildung hervor und ruft zum Erhalt des Studienangebotes auf.

Was kann ich tun?

Zum Unterzeichnen eines offenen Briefes senden Sie bitte Ihren vollen Namen, ggf. Institution und Position an mail@krg-bleibt.de.

Jedes Zeichen der Unterstützung und jede Stimme der Fürsprache können dazu beitragen, die Bedeutung des Studiengangs sowie die Notwendigkeit seines Fortbestehens zu unterstreichen.

Wenn Ihr Euch für den Erhalt der Studiengänge einsetzen wollt, sendet Einsprüche und Protestschreiben direkt an die Hochschulleitung bzw. das Dekanat:

https://www.htw-berlin.de/einrichtungen/praesidium

https://www.f5.htw-berlin.de/kontakt/dekanat

oder an die Lehrenden, die die gesammelten Schreiben gerne weiterreichen:

https://krg.htw-berlin.de/personen/lehrende

Mit vielen Grüßen
Der Vorstand des VGFA – Verband für Grabungstechnik und Feldarchäologie

Neue Broschüre „Sicherheit und Gesundheitsschutz auf archäologischen Ausgrabungen“ erschienen

Walter Dohmen und Andreas Krieger von der Unfallkasse NRW haben die 11 Jahre alte Broschüre, „Sicherheit und Gesundheitsschutz auf archäologischen Ausgrabungen“ gründlich überarbeitet und erweitert. Es sind zusätzliche Themen eingeflossen und die Bezeichnung der Quellen, Gesetze, Verordnungen und DGUV-Broschüren ist auf den aktuellen Stand angepasst worden.

Nicht geändert hat sich die Intension bei der nun dritten Auflage: Den Ausgrabungsleiterinnen und  Ausgrabungsleitern Hilfestellungen zu geben, damit sie die archäologischen Maßnahmen für die Beschäftigten sicher planen und durchführen können.

Wenn auch durch eine Unfallkasse für den öffentlichen Dienst erstellt, gelten die Inhalte auch für die archäologischen Grabungsfirmen im Lande.

Unter https://www.unfallkasse-nrw.de  und dem Webcode S0147 kann die Broschüre bestellt werden. Ein kostenloser Download ist auch möglich.

 Jürgen Tzschoppe-Komainda

Arbeitsbedingungen in der Grabungstechnik

Mit dem aktuellen Rundbrief Grabungstechnik (19/2021) werden die Ergebnisse zur Umfrage 2019, zur Situation und den derzeitigen Bedingungen in der Grabungstechnik und Feldarchäologie in Deutschland veröffentlicht. Die erhobenen Daten zeichnen ein sehr differenziertes Bild, das in Teilen nachdenklich stimmt.

Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, besonders aber dem Redaktions-Team vom Rundbrief Grabungstechnik, das mit sehr viel Mühe, Fleiß und Engagement diese Daten erhoben und ausgewertet hat.

zum Rundbrief 19